Transcendental Noise – Februar 2026

Der Januar ist geschafft und mit Februar steht der Frühlings ins Haus? Ist das noch normal? Und was heißt das eigentlich musikalisch? Findet es heraus mit unseren Top 10 Februar Hits!

1) Endstille – Victorious

            Neulich war es mal wieder an der Zeit mir die Gehörgänge von der DetoNation durchpusten zu lassen. Erwartungsgemäß hat das gut funktioniert. Dabei fand ich, dass Victorious ein bisschen hervorstach. Der Song hat coole Tempowechsel drin und baut sich mit einer guten Portion Groove auf. Macht Bock.

2) Wolvennest – Ritual Lovers

        Als vor einigen Jahren die VOID rauskam, hab ich das Album rauf und runter gehört, nur um die Band danach aus den Augen zu verlieren…wieso auch immer. Jetzt hab ich sie glücklicherweise wieder ausgegraben und die dunkle Magie von damals hat mich wieder im Griff. Und ebenfalls wie damals ist Ritual Lovers einfach der Song der am meisten im Ohr bleibt. Das liegt sicher auch am „Refrain“, der sowas wie Ohrwurmcharakter hat und das bei einem über 8 minütigen Werk. Bin hin und weg.

3) E-L-R – Fleurs Of Decay

        2022…das Album Vexier auf dem Fleurs Of Decay drauf ist, hat schon 4 verdammte Jahre auf dem Buckel und ich hab mich jetzt erst so richtig damit beschäftigt. Aber besser spät als nie. Bei diesem (zu) später ist mir Fleurs Of Decay irgendwie besonders hängen geblieben. Zum Einen wird er von der typischen Getragenheit ausgemacht, der die Musik von E-L-R seit Beginn prägt. Dann ist er auf der anderen Seite aber fast schon ballerig, im Rahmen von atmosphärisch doomiger Musik. Mit diesem Zusammenspiel, und der wunderbaren Stimme von S.M., zieht’s einen einfach immer wieder in seinen Bann.

4) Nile – Call To Destruction

            Ich hatte Bock auf Death Metal. Ganz einfach. Und weil ich Nile schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gehört habe, war das dann auch keine schwere Wahl. Wieso dann Call To Destruction? Weil der alles hat, was Nile ausmacht. Gefrickel, bei dem man vom Zuhören eine Sehnenscheidenentzündung bekommt, schleppende Grooveeinlagen und das obligatorische aber nicht minder beeindruckende Geballer von George Kollias.

5) Kæry Ann – Puritatem Tuam Interiorem Serva

           Ja, Kæry Ann war letzten Monat schon in der Playlist, stimmt. Aber erstens ist die Musik einfach geil und zweitens hab ich sie danach auch live sehen können, was einfach nur großartig war. Tolle Atmosphäre und zum Glück hatte ich mich mit dem neuen Album noch nicht so sehr beschäftigt, um mich dann überraschen lassen zu können. Neben einer sehr guten Coverversion von Shores in Flames war das vor allem dieser Song. Gesungen als Duett, Text auf Latein und auch, mit etwas Augenzwinkern, doomige Anleihen dabei, machen das für mich zu seinem echt starken Song.

/Barry

1) Death Alley – Supernatural Predator

            Live-Alben finden sich eher selten in meiner Plattensammlung. Auf Live-Alben greife ich zurück als Alternative zum Best Of, wie etwa bei Iron Maiden, von denen lange Zeit die Live after Death das einzige Vinyl in meiner Sammlung war (SHAME!), oder aber wenn ich die Diskographie einzelner Bands oder Künstler vollständig im Regal stehen haben möchte. Letzteres war der wesentliche Kaufgrund für die Live at Roadburn von Death Alley. Dabei handelt es sich hier um ein Live-Album, welches deutlich über die veröffentlichten Studio-Alben hinaus geht, Songs re-interpretiert und erweitert. Tolles Album und eine ganz fantastische Version von Supernatural Predator!

2) Death Alley – Murder your dreams

            Death Alley waren nach dem Tod von Selim Lemouchi zunächst ein Ersatz für The Devil’s Blood. Insbesondere der großartige Supernatural Predator Song mit Farida als Gastsängerin hat natürlich einen großen Beitrag dazu geleistet. Death Alley waren leider auch nur recht kurzlebig und haben sich nach dem zweiten Album Superbia auch schon wieder aufgelöst. Schade! Sound, Musik und Energie hat bei mir schon einen sweet spot getroffen. Superbia hat damals nicht ganz so gezündet wie das Debüt, ist aber immer noch ein gutes Album.

3) Deathhammer – Crushing the pearly gates

            Deathhammer haben erst kürzlich ihren Weg in meine Sammlung geschafft. Hab ich auch schon länger auf dem Schirm, beim Braincrusher Anfang Dezember 2025 gabs dann für mich die Live Premiere. Ich bin jetzt kein großer Thrash Metal Fan aber wenn dann das hier. Das klingt nach alten Slayer, Antichrist, Destruction, Sodom. Nah am Wahnsinn gebaut. Geil! Guter Kauf!

4) Death Like Mass – Matka na sabacie

          Death like Mass ist ein Projekt bestehend aus Mitgliedern von Nightbringer, Lvcifyre und Cultes des Ghoules, released über Terratur Possession. Da führt ja eigentlich kein Weg dran vorbei. Hat dann aber doch erst einen Sale gebraucht, damit die EP ihren Weg in meine Sammlung findet. Matka na sabacie is nämlich auch ein ziemlicher Brocken. Ein Song, 30 Minuten Spielzeit, oft angefangen, oft abgebrochen, einfach weil es nicht der passende Moment war. Nimmt man sich dann doch die Zeit, wie für diese Playlist, dann muss ich sagen, lohnt es sich.

5) Death SS – Welcome to my hell

            Die Black Mass von Death SS ist durch einen Sale bei Svart Records in meine Sammlung gerutscht. Zur damaligen Zeit hatte ich schon viel über die Band gelesen, aber durch fehlende Präsenz auf Bandcamp oder Streaming Plattformen noch nicht gehört. Nach Kauf habe ich dann festgestellt, dass Paul Chain zu dem Zeitpunkt schon lange nicht mehr dabei ist und die wilde Frühphase der Band auch schon ein paar Jahre zurückliegt. Damals war ich eher enttäuscht vom Album, aber heute muss ich sagen, ich bin positiv überrascht. Steve Sylvester hat eine ähnlich einmalig charismatische Stimme wie Ozzy Osbourne und ansonsten ist das ein wilder Mix aus allem was der Metal, Rock und Punk Ende der 80er zu bieten hatte. Mal besser mal schlechter, aber zu bereuen gibt’s hier schon mal gar nichts.

/Kepheus

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