Transcendental Noise – April 2026

April, April, der macht was er will. Gibt aufs Maul und gibt hinterher Streicheleinheiten. Also alles wie immer bei uns.

1) Aborted – The Saw & The Carnage Is Done

            Diesen Monat habe ich mich mal mit Kram „von damals“ beschäftigt. Den Anfang macht hier der Titelsong von Aborted’s 2003er Album. Was hier aus den Boxen kommt ist, nach wie vor, Death/Grind der allerfeinsten Sorte. Da will man fast mit der rostigen Säge kuscheln, die man beim Aufräumen im Keller gefunden hat…

2)  LaBrassBanda – BrassBanda

            Außerhalb Bayerns hat Blasmusik, vielleicht nicht zu Unrecht, den Ruf verstaubt und altbacken zu sein. Etwas für dicke alte und bärtige Männer in Trachten, die sich dabei ihre Maß Bier reinhauen. Dass das, vom Bier abgesehen, nicht stimmen muss, hab ich mit diesem Lied gelernt. Da kommen Spielfreude, Spielkunst und Groove in einer Mischung zusammen, die neu und frisch war und jetzt auch einfach immer noch einen Mordsspaß macht.

3) Dimmu Borgir – Progenies of the Great Apokalypse

            Bombast. Müsste ich Dimmu Borgir im Allgemeinen und diesen Song im Speziellen mit einem Wort beschreiben, wäre es wohl genau das. Neben den üblichen Gitarren und dem Schlagzeug wird direkt alles aufgefahren, was das Black Metal Orchester zu bieten hat. Und sobald der Gesang anfängt…bleibt’s genau dabei…die ganze Zeit. Hier wird nicht angeklopft, hier tritt die satanische Philharmonie direkt die Tür ein.

4) Kataklysm – In Shadows And Dust

            Vor 3 Jahren habe ich Kataklysm das letzte mal live gesehen und gemerkt wie belanglos ich sie mittlerweile finde. Im Nostalgieland sind sie aber immer noch recht groß und In Shadows And Dust ist auch irgendwie immer noch gut…auch wenn er, wie die Band, irgendwie belanglos geworden ist. Aber drei Mal im Jahr geht’s gut rein. Bleiben jetzt noch zwei mal für 2026. 

5) Bathory – Nordland

            Es gab mal eine Zeit, in der ich sehr vom Viking Metal fasziniert war. In der Zeit war ich auch von Bathory’s Nordland Alben fasziniert. Im Hier und Jetzt lockt mich die Wikingerthematik allerdings so sehr hinter dem Ofen hervor wie die Sorgen armer Menschen die Union. Die Nordland Alben finde ich aber immer noch extrem gut.

/Barry

1) Sula Bassana – Lost in Space

            Der April war ungewöhnlich prall gefüllt mit Live Aktivitäten. Es begann mit einem Schmankerl der extraterrestrischen Art: Sula Bassana im Planetarium Bochum. Ein Space Rock Abend wie er im Buche steht. Sterne schauen und Musik hören ist halt auch einfach einer der Sachen die mich glücklich machen.

2) Kreator – People of the lie

             Nach knapp 19 Jahren wurde es mal wieder Zeit für ein Kreator Konzert. Insbesondere nachdem ich die Doku zur Band und Biografie von Mille verschlungen habe. Eine Band der ich den Erfolg von Herzen gönne, ihre Einstellung schätze, mich musikalisch aber auch etwas verloren hat. Spätestens nach dem Hordes of Chaos Album. Mit dabei sind heute Nails, Exodus und Carcass. Ich will nicht meckern aber mit Watain, Legion of the Damned und Celtic Frost war das Lineup vor 19 Jahren nochmal geiler. Aber egal. Kreator liefern auch heute ab. Alles nochmal größer und bombastischer natürlich. Metal Mainstream im vermutlich besten Sinne. War gut aber brauch ich auch nicht so schnell nochmal.

3) My Sleeping Karma – Brahama

            Eine weitere Tour auf die ich mich schon seit Monaten gefreut habe, war die Co-Headliner Tour von My Sleeping Karma und Colour Haze. Zwei großartige Bands, so dass ich mich im Vorfeld schon frage, ob es nicht schon zu viel für einen Abend ist. Ist es natürlich nicht. Zwei gut gelaunte Bands, großartiges Publikum und endlich mal Love von Colour Haze Live und in Farbe. Das ist dann hier auch wörtlich gemeint, denn die Lichtshow ist leistet einen wesentlichen Beitrag zum Gesamterlebnis.

4) Phantom Spell – Palantiri

            Das Wytch Hazel / Phantom Spell Konzert war eine ähnlich wholesome Erfahrung wie auch das My Sleeping Karma / Colour Haze Konzert. Zunächst erst als Geschenk für einen Freund gedacht hat mich an kurz vor dem Konzert vollends das Phantom Spell Fieber erfasst. Da bin ich aber scheinbar nicht alleine mit. Phantom Spell werden von Anfang an als Mainact der Herzen gefeiert. Wytch Hazel war natürlich auch geil aber Phantom Spell muss unbedingt gehört werden.

5) A place to bury strangers – I lived my life to stand in the shadow of your heart

            A place to bury strangers haben dann den Sack zugemacht für den April. Fast 15 Jahre seit dem letzten Konzert und gereift wie feiner Wein. Naja.. Wahrscheinlich bin eher ich als die Band gereift und ich hab das damals nicht verstanden. Aptbs sind nicht so wholesome. Ziel der Band ist es das Publikum blind und taub zu machen. Nicht weniger phänomenal. Die Verstärker zu keiner Sekunde still, irgendwann steht die komplette Band mitten im Publikum und zum großen Finale gibt’s hier einen meiner Lieblingssongs von der Band. Wer kann sollte auch diese Erfahrung unbedingt mitnehmen.

/Kepheus

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