Transcendental Noise – Dezember 2025

Das Jahr ist zu Ende. Heißt also, dass auch wir eine Bestenliste 2025 machen. Nur eben für Musik. Hier sind unsere Favoriten:

1) Imha Tarikat – Wicked Shrine

            Was Imha Tarikat mit dem diesjährigen Release abgeliefert haben, ist auch nach dem 50. Mal hören einfach nur der Wahnsinn. Wenn man das, zugegeben etwas ausgelutschte, Label „ungebändigte Energie“ auf ein Album legen will, dass auf Confessing Darkness. Der Song Wicked Shrine bringt das alles in ein paar Minuten auf den Punkt.

2) Malakhim – The Firmament Submits

            Within Our Hearts The Devil Sings erfindet weder den Stil der Band noch irgendwas im Black Metal neu. Die Band nimmt aber wunderbar Groove, Melodien, Härte, schmeißt’s mit super Vocals und einer nicht zu guten (aka glatten) Produktion zusammen und raus kommt ein geiles und abwechslungsreiches Album ohne unnötige Schnörkel.

3) Morast – Aratron

            Auch wenn Fentanyl ab und an eine gewisse Geschwindigkeit an den Tag legt, ist und bleibt es, typisch Morast, ein fetter, getragener und schwerer (etwas weniger)Death/(etwas mehr)Doom Brocken. Ich mochte auch den Vorgänger Il Nostro Silenzio echt gern, aber diese Scheibe hier dreht die Regler ein Stückchen weiter und das macht’s für mich zur Metal Gewichtsdecke des Jahres.

4) Sumerian Tombs – Epitaph In Blood

            Im Metalsachbuch würde ich Sumerian Tombs generell, und Age Of Eternal Night im Speziellen, ziemlich weit vorn in das Kapitel „Moderner melodischer Black Metal“ reinschreiben. Die Langrille schiebt zwar über die gesamte Laufzeit konstant nach vorn, aber überall ist Melodie drin und das bringt auch noch zusätzlich eine gewisse Epik mit sich. Wer Black Metal mag, der nicht nach 90er Spielzeugtapedeck klingt, ist hier gut aufgehoben.

5) Darvaza – Slaying Heaven

            Ziemlich frisch raus ist das neue Darvaza Album We Are Him und ein guter Abschluss des Jahres. Auch hier erfindet sich die Band nicht neu, aber das was auf Ascendig Into Perdition begonnen wurde, wird weitergeführt und auch weiterentwickelt. Alles in allem wieder ein Album mit sehr starkem Songwriting, das aber auch abwechslungsreicher als besagter Vorgänger ausfällt.

/Barry

1) Sounds Of The New Soma – Quasar

            Die Urlaubsplanung 2026 steht nahezu fest und damit auch die Festivalplanung. Schweren Herzens geht es leider nicht zum Freak Valley Festival. Trotz Uncle Acid, Goat, Kylesa und Fuzz Sagrado. Letztere kannte ich bis kürzlich auch noch nicht, dabei handelt es sich bei Fuzz Sagrado doch um die Nachfolgeband von Samsara Blues Experiment. Wie zu erwarten hats dann auch direkt beim ersten Hören geklickt! Großartiges Album. Hoffentlich ergibt sich dann noch eine andere Möglichkeit für das Live-Erlebnis.

2) Teitanblood – Enter The Hypogeum

            Das neue Teitanblood Album ist zum Glück erst nach Abgabe meiner Masterarbeit erschienen. Sonst wäre ich auch nicht in der Lage gewesen dieses Chaos zu verarbeiten. Wobei Chaos etwas irreführend ist, vielschichtig trifft es wohl mehr.

3) Castle Rat – WOLF I

            Das neue Castle Rat hatte ich dieses Jahr nicht auf dem Schirm. Vielmehr bin ich da irgendwie auf Empfehlung von Freunden auf dem Konzert gelandet und dann war es gut. Und dann habe ich die Platte gekauft und die war auch sehr gut!

4) Kerala Dust – How The Light Gets In

            Im Unterschied zu Castle Rat wusste ich letztes Jahr nicht mal etwas von der Existenz von Kerala Dust. Klingt auf dem Papier auch nicht unbedingt nach einem neuen Favorit. Irgendwo zwischen Indie, Elektro, Pop und Psychedelic liefern Kerala Dust aber ein sehr feines und tanzbares Album ab.

5) Grave Infestation – The Antropophagus

            Death Metal war die große musikalische Liebe in der zweiten Jahreshälfte bei mir. Da gabs dieses Jahr tatsächlich so viel Gutes, dass ich auch noch ohne Probleme eine weitere Top 10 Liste droppen könnte. Da ich an dieser Stelle aber nur noch Platz für eine weitere Empfehlung habe würde ich sagen: Gebt euch das neue Grave Infestation Album!

/Kepheus

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