Das Jahr nähert sich so langsam dem Ende entgegen und die Nacht ist endgültig wieder länger als der Tag. Dafür braucht’s Musik:
1) Malakhim – And In Our Hearts The Devil Sings
Etwas Glockengebimmel und schon geht’s los. Geballer, Melodie, bisschen Ohrwurm und ne Portion Satan. Mit dem Rezept sind Malakhim seit ein Jahren ein Dauerbrenner bei mir. Und das neue Album…puh. Einfach nur geil!
2) Misery Index – The Killing Gods
Wenn ich Bock auf geilen Ami Death Metal hab, komm ich immer wieder gern auf Misery Index und das The Killing Gods Album zurück. Ballert einfach gut, aber wird auch immer wieder mal aufgelockert. Passenderweise findet sich im Titelsong genau das.
3) Whoredom Rife – Den Vrede Makt
Nicht nur sind Whoredom Rife eine musikalisch super intensive Band, sie sind auch live richtig gut. Es lohnt sich also auf jeden Fall dabei zu sein, wenn die Bühne geentert wird und zeitgleich geht die Mucke auch von Platte (oder welchem Medium auch immer) super ins Ohr. Passend dazu hier der Titeltrack des letzten Album. Der ballert, geht gut ins Ohr, bleibt hängen und macht einfach nur Bock auf Black Metal.
4) Necros Christos – Va Koram Do Rex Satan
Necros Christos ist, wie Secrets Of The Moon, eine Band zu der ich irgendwie nie einen großen Zugang gefunden hab. Aber, wieso auch immer, geht Va Koram Do Rex Satan funktioniert für mich. Kann sein, dass es der Groove des Songs oder auch der sehr einprägsame Refrain ist, der auch mit 3 Promille noch mitgebrüllt werden kann. Wie auch immer: Großartige Nummer!
5) Enthroned – Hosanna Satana
Hier gibt’s einfach nur grade raus auf die Fresse. Irgendwie typisch Enthroned, auch wenn der Song auf dem Cold Black Suns Album damit durchaus hervorsticht.
/Barry
1) Fuzz Sagrado – Leaving Samsara
Die Urlaubsplanung 2026 steht nahezu fest und damit auch die Festivalplanung. Schweren Herzens geht es leider nicht zum Freak Valley Festival. Trotz Uncle Acid, Goat, Kylesa und Fuzz Sagrado. Letztere kannte ich bis kürzlich auch noch nicht, dabei handelt es sich bei Fuzz Sagrado doch um die Nachfolgeband von Samsara Blues Experiment. Wie zu erwarten hats dann auch direkt beim ersten Hören geklickt! Großartiges Album. Hoffentlich ergibt sich dann noch eine andere Möglichkeit für das Live-Erlebnis.
2) Fossilization – Once Was God
Zum ersten Mal bei der Festivalplanung bedacht für 2026 ist das Killtown Deathfest in Copenhagen. Steht auch schon lange auf der Liste und ich freu mich riesig, dass der Traum nun zum Greifen nah ist. Vier Tage Underground Death Metal vom Allerfeinsten. Möglicherweise mit Fossilization, die bereits eine Tour für August(?) 2026 angekündigt haben. Egal wie, Killtown Deathfest! Ich hab Bock!
3) Kadaver – Total Annihilation
Vor knapp zwei Wochen war ich bei Slomosa und Kadavar in der guten alten Live Music Hall in Köln und irgendwie sind wir bei Kadavar in der ersten Reihe gelandet. Irgendwie bin ich immer wieder überrascht, wie gut diese Band ist. Eigentlich wollte ich das zweite neue Album in diesem Jahr ja gar nicht kaufen, aber dann hat die Band einfach mal Total Annihilation gedroppt und ich hatte leider keine andere Wahl mehr.
4) Spectral Wound – Aristocratic Suicidal Black Metal
Am 13. November gab es Spectral Wound live im JunkYard. Hier gelten ähnliche Voraussetzungen wie bei Kadavar: Eine Band die ich gerne unterschätze, selten als Konserve höre und mich live bisher jedes Mal unnormal geflashed hat. Und das letzte Album gefällt mir mittlerweile auch als Konserve richtig richtig gut.
5) Kaamos – Black Revelation
Neuerdings scheine ich ein Faible für Bildbände zu entwickeln und habe mir neben dem Band zu Iron Maiden auch den massiven Band zu dem Werk von Timo Ketola gegönnt. Die Liste an Bands für und mit denen Ketola zusammen gearbeitet hat liest sich wie das who is who des Black und Death Metal der letzten 30 Jahre. Deathspell Omega, Teitanblood, Dead Congregation, Necros Christos, Dissection, Funeral Mist, aber auch neuere Bands wie Chapel of Disease, Funereal Presence, Krypts. Für mich ist der Bildband eine große Schatzkiste mit reichlich guten Bands, die noch entdeckt werden wollen. Wie etwa Kaamos!
/Kepheus
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