Transcendental Noise – Oktober 2026

Langsam aber sicher neigt sich auch 2026 dem Ende entgegen. Für den Beginn des Endes haben wir wieder ein Paar Songs herausgepickt:

1) Slayer – Angel Of Death

So viel gibt’s hier zu nicht zu sagen, fürchte ich. 40 Jahre nach Erscheinen ist Reign In Blood immer noch ein unglaublich starkes Album und Angel Of Death so ein knallharter Song, dass er einem heute auch noch die Beine wegzieht, speziell dann wenn man als nicht-Metalfan einfach nur mal unbedarft rein hört und merkt, dass er krass anfängt und dann auch so bleibt.

2) Vukari – Voidwalker

Für einen Black Metal Song, finde ich Voidwalker sehr schwer. Zwischenzeitlich fast ein wenig beklemmend und dann gibt’s wieder leichtere, erhabene Momente. Obwohl es eher langsam angelegt ist, finde ich das Lied abwechslungsreich und höre es immer wieder gerne.

3) Ulcerate – Stare Into Death And Be Still

Um mal bei schweren Songs zu bleiben, aber dabei das Tempo etwas hochzufahren, geht es jetzt zu Ulcerate. Das Trio aus Neuseeland findet man zwar eher im technisch versierten Death Metal, der aber so gar nichts mit dem zu tun hat, was Nordamerika oder Europa hier klassischerweise bieten. Dafür gibt es düstere Atmosphäre, die man eher im Black Metal erwarten würde, zusammen mit Melodien und einer Prise Verspieltheit, was alles zusammen großartig die Spielzeit von über 8 Minuten füllt ohne langatmig zu sein.

4) Vildhjarta – Traces

Der Djent-Trend den es vor einigen Jahren durch die (Metal)Musikwelt gespült hat, ist irgendwie weitestgehend an mir vorbei gezogen. Aber natürlich muss es ja Ausnahmen geben. Heute; Vildhjarta und spezifisch das Måsstaden Album. Traces mag ich besonders, weil es der einzige Titel auf dem Album ist, der Klargesang beinhaltet und ich finde, dass passt echt gut in die Musik rein. Hätten sie wegen mir gern mehr auf dem Album haben dürfen.

5) E-L-R – Oaken Reaper

Das neue E-L-R Album steht kurz vor der Tür. Oaker Reaper ist einer der vorab veröffentlichten Songs und macht mir schon so richtig Vorfreude auf Atropa. Es ist wieder der doomige Mix aus der typischen düsteren Getragenheit zusammen mit dem, diesmal mehr im Vordergrund befindlichen, tollen Gesang von S.M. Bin gespannt, wie das Gesamtwerk wird.

/Barry

1) Queens of the Stone Age – Where the goth girls at?

Das neunte QOTSA ist erschienen und das kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Das letzte richtig gute Album für mich war …Like Clockwork, aber das letzte Album In Times New Roman…, würde ich wieder in der besseren Hälfte der Diskografie verorten. Wo Perfecth landet, kann ich noch nicht abschließend beurteilen aber vom Ersteindruck würde ich sagen es ist dem Vorgänger durchaus ebenbürtig.

2) Editors – Surface, Echo and Sound

Eine weitere Band die mich bald 20 Jahre begleitet sind die Editors und auch die haben grad ebenfalls ganz frisch ein neues Album gedroppt. Anders als bei QOTSA klingt Surface, Echo and Sound aber wieder mehr nach back to the roots. Sofern roots heißt mehr Gitarrensound und weniger EBM. Soweit klingt das für mich auch nach einem spannenden neuen Release, den ich bei Gelegenheit nochmal mehr hören werde, insbesondere weil es dann im Februar um Konzert nach Hamburg geht.

3) Sepulcre – … of otherwordly Abhorrations

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Die dritte Neuerscheinung in meiner Playlist ist das neue Sepulcre Album Cryptic Temple Of Otherwordly Abhorrations. In diesem Fall sogar das Debüt Album. Bisher gabs nur ein Demo und eine EP. Beide liefen sehr regelmäßig bei mir in den letzten Jahren weshalb die Vorfreude natürlich entsprechend groß war. Nach drei vier Durchläufen muss ich sagen handelt es sich vermutlich um einen Grower. So langsam fängt es an gut zu werden. Aber jetzt is natürlich auch Jahreszeit für Death Doom.

4) Rory Gallagher – Do you read me

Rory Gallagher war mir ja lange Zeit ein Buch mit sieben Siegeln. Bis ich dann die Tage in den Genuss des Calling Card Albums gekommen bin. Fette Blues Riffs mit der Energie der jungen AC/DC. Ein geiles Album das direkt mit dem Banger Do you read me beginnt. Wer sonst noch weiter hören möchte, dem sei Moonchild ans Herz gelegt.

5) Death – Crystal Mountain

Ich schließe meine Playlist mit Death, denn ich darf verkünden: Auch das Symbolic Album befindet sich nun in meiner Sammlung. Lange nicht gehört, was sich bei der Qualität eines Crystal Mountain wie ein ziemlicher Frevel anfühlt.

/Kepheus

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